Projekt Rückgang des Gletschers Pasterze Leisterlwerkstatt Petra Putz Rahmen nach Maß

Kunstprojekt von Romina Adler – Rückgang des Gletschers Pasterze

Inspiriert von einer Gletscherexpedition entstand das Projekt Rückgang des Gletschers Pasterze unter anderem als abschließende Arbeit für die Matura. Es repräsentiert den Massen- und Längenverlust der Pasterze, des größten Gletschers Österreichs und des längsten der Ostalpen, innerhalb einer Zeitspanne von 63 Jahren. Der Gletscherschwund wird sichtbar dargestellt in Form von zwei 1,20 m x 1,60 m großen Kohlezeichnungen des Gletschers Pasterze aus den Jahren 1960 und 2023.

Anhand der beiden Zeichnungen lässt sich erkennen, wie stark der Gletscher geschrumpft ist. Wissenschaftler*innen gehen davon aus, dass die Verbindung vom oberen zum unteren Bereich der Pasterze – auch Hufeisenbruch genannt – in den nächsten Jahren wegschmelzen wird. Dies hätte zur Folge, dass die Gletscherzunge vom Nährgebiet abgegrenzt ist und die Pasterze den Anspruch auf den größten Gletscher Österreichs verliert.

Das Projekt veranschaulicht, dass der Klimawandel eine starke Veränderung unserer aktuellen Lebenslage darstellt, auf die wir noch nicht vorbereitet sind. Diese kann schneller zum Vorschein kommen, als wir denken. Womöglich wird es in naher Zukunft keine Gletscher in Österreich mehr geben und wir verlieren somit einen faszinierenden und atemberaubenden Teil unserer Bergwelt.

Deshalb ist es wichtig, jetzt etwas für den Umweltschutz zu tun und sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Gletscher Österreichs werden verschwinden, wenn die Temperaturen weiter steigen. Vielleicht bringt das die Menschen dazu, sich stärker für den Klimaschutz einzusetzen.

Foto & Textquelle: Romina Adler

Projekt Rückgang des Gletschers Pasterze Leisterlwerkstatt Petra Putz Rahmen nach Maß

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